Schweiz
Credit Suisse

Parlament kann über Verpflichtungskredite zu CS-Rettung entscheiden

Parlament kann über Verpflichtungskredite zu CS-Rettung entscheiden

29.03.2023, 16:5529.03.2023, 16:55
Logos of the Swiss banks Credit Suisse and UBS are seen next to traffic lights on two buildings in Zurich, Switzerland on Saturday, March 18, 2023. (KEYSTONE/Michael Buholzer).
Bild: KEYSTONE

Über die Verpflichtungen des Bundes von 109 Milliarden Franken im Zusammenhang mit der CS-Übernahme kann das Parlament entscheiden. Der Bundesrat will zudem die Ereignisse aufarbeiten und das Too-big-to-fail-Regelwerk umfassend unter die Lupe nehmen.

Der Bund leistet im Zusammenhang mit der Übernahme der CS durch die UBS Garantien im Umfang von 109 Milliarden Franken. Es handle sich um Verpflichtungskredite, die keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen auf den Bund hätten, schrieb der Bundesrat am Mittwoch zur Botschaft.

Die Finanzdelegation (Findel) der Räte hatte den Krediten am 19. März zugestimmt, dem Tag, an dem der Zusammenschluss von CS und UBS und damit das Aus für die CS beschlossen wurde. Das Parlament muss den Krediten nachträglich zustimmen.

Die Finanzkommissionen beider Kammern wollten am kommenden Donnerstag Stellung nehmen zu den Nachtragskrediten. In der Woche nach Ostern soll dann das Parlament an einer ausserordentlichen Session darüber entscheiden. (oee/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Erfolg für Pfister: Bundesrat beschliesst Milliardenpaket für Armee – die Hintergründe
Nun zeigt sich: Verteidigungsminister Martin Pfister steckt nicht in der sogenannten «Amherd-Falle». Die Regierung will die Mehrwertsteuer für die Armee um 0,8 Prozent erhöhen.
Für Bundesrat Martin Pfister wird der 28. Januar zum Glückstag. Er hat die Bundesratssitzung vom Mittwoch mit einem Grosserfolg verlassen: Die Regierung stimmt einer befristeten und zweckgebundenen Mehrwertsteuererhöhung um 0,8 Prozentpunkte über zehn Jahre zu. Damit fliessen von 2028 bis 2038 31 Milliarden Franken in einen neuen Rüstungsfonds. Das Verteidigungsdepartement soll bis Ende März eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage ausarbeiten.
Zur Story